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Neue Förderung für PV-Batteriespeicher

                   
               

Nachdem das bisherige KfW Programm 275 zur Förderung von PV-Speichersystemen Ende letzten Jahres ausgelaufen ist, hat die Bundesregierung heute Details zum neuen Förderprogramm für Solarstromspeicher veröffentlicht. Vom 1. März 2016 bis zum 31. Dezember 2018 unterstützt der Staat die Anschaffung von Batteriespeichern in Kombination mit Photovoltaikanlagen mit einem Gesamtbudget von 30 Millionen Euro. Die Förderung erfolgt über einen Tilgungszuschuss zu dem für die Investition aufzunehmenden KfW-Kredit. Die Höhe der Tilgungszuschüsse wird während der Laufzeit des Förderprogramms an die Kostenreduktion bei Batteriesystemen angepasst.

Gefördert wird sowohl die Anschaffung eines Batteriespeichers, der zusammen mit einer neuen Solarstromanlage installiert wird, als auch die Nachrüstung eines Speichersystems bei einer bestehenden PV-Anlage, sofern diese nach dem 31.12.2012 im Sinne des EEG in Betrieb genommen wurde. In beiden Fällen darf die installierte Leistung der Photovoltaikanlage 30 kWp nicht überschreiten. Die maximalen spezifischen förderfähigen Kosten bei einer Investition in ein kombiniertes Batteriespeicher-Photovoltaiksystem betragen 2.000 €/kWp, bei Nachrüstung eines Solarstromspeichers 2.200 €/kWp. Die förderfähigen Kosten berechnen sich als Produkt der spezifischen förderfähigen Kosten und der förderfähigen Leistung der Photovoltaikanlage. Die Höhe des Tilgungszuschusses beläuft sich zu Beginn des neuen Förderprogramms auf 25 % der förderfähigen Kosten (entsprechend 500 €/kWp bei Kombination mit einer neuen PV-Anlage bzw. 550 €/kWp bei Nachrüstung eines Speichers). Die Höhe des Tilgungszuschusses als prozentualer Anteil an den förderfähigen Kosten nimmt in halbjährlichen Schritten bis auf 10 % zum Ende des Förderprogramms am 31.12.2018 ab.

Im Vergleich zum Ende 2015 ausgelaufenen Speicherförderprogramm darf die maximale Leistungsabgabe der PV-Anlage am Netzanschlusspunkt jetzt nur noch 50 % der installierten Leistung betragen (bisher: 60 %). Mit dieser Regelung sollen die Netze entlastet und höhere Standards bei Batteriespeichern gesetzt werden. Neu ist auch die geforderte Zeitwertersatzgarantie für die Batterien des Speichersystems von zehn Jahren (bisher: sieben Jahre). Bei Defekt der Batterien ist der Zeitwert der Batterien zu ersetzen, wobei gemäß den neuen technischen Mindestanforderungen der KfW eine Batterie als defekt gilt, wenn ihre Kapazität 80 % der Nennkapazität unterschreitet.

Weitere Informationen zum neuen Speicherförderprogramm finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und auf der entsprechenden Internetseite der KfW.

                

              
                       

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